Archiv

— museumpf on Oktober 24, 2008 at 17:23

 

7. – 14. August 2011

 

täglich 14 – 20.30 Uhr

 

Trotte Pfyn

 

Vom 7. bis zum 14. August täglich von 14 bis 20.30 Uhr findet die diesjährige Museumswoche im Transitorischen Museum zu Pfyn in der Trotte statt.

Das Transitorische Museum steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von ‚Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12’ und dem Motto ‚Fit für die Kulturhauptstadt’.

Die Künstlerinnen und Künstler der Demokratischen Kunstwochen stellen sich in kurzen Filmbeiträgen vor und erzählen, was sie in und mit Pfyn machen wollen und zeigen einen Einblick in die bereits laufenden Projekte. Ausserdem gibt es frisch digitalisierte Pfyn-Filme…

 

 

NEXTEX/visarteost und TMP präsentieren:

‘FINIS’

ein Videoparcours mit Arbeiten von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern in Pfyn TG

13. – 29.5.2011

Mo- Sa 14 bis 18 Uhr

Vernissage:

13.5. und 14.5. 2011

jeweils 17 -22 Uhr

Start: Trotte Pfyn

Mit:

Domenico Billari, Samuel Dématraz, Gerber/Bardill, Catherine Gfeller, Ana Göldin, Edith Hänggi, Tom Karrer, Katherine Oggier, Ursula Palla, Susanna Perin,
Sara Rohner, Guadalupe Ruiz, Anna Katharina Scheidegger, Ernst Thoma,
Olga Titus, Benjamin Valenza

Der Name Pfyn rührt her vom lateinischen «ad fines» – die Bezeichnung für das spätantike Grenzkastell zwischen zwei römischen Provinzen auf dessen Mauern die Häuser des Städtli gebaut wurden. Für einen Soldaten des römischen Reiches, der von Rom nach Pfyn abkommandiert wurde, mag «ad fines» aber auch die Versetzung an das Ende der Welt bedeutet haben, in die von Barbaren bedrohten kalten nördlichen Landesteile.

Als Ausgangspunkt für FINIS spannt sich so der Themenbogen vom Ende der Welt, zur Grenze, zum Traum, zu Natur und Landschaft, zum Übergang, anderen Welten und Wirklichkeiten, bis hin zum Buchende und Filmabspann.

Wir haben zehn Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Regionen der Schweiz – Katharina Ammann, Barnaby Drabble, Jean Paul Felley, Klaus Hersche, Sybille Omlin, Fabrice Petignat, Chris Regn, Daniel Suter, Walter Tschopp und Annelies Zewz – gebeten uns jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler zu nennen, die eine Videoarbeit zum Themenspektrum der Ausstellung beitragen könnten und diese um einen Beitrag angefragt.

Für zwei Wochen finden die künstlerischen Arbeiten von 16 Schweizer Künstlerinnen und Künstlern bei Pfyner Bürgerinnen und Bürgern, in Geschäften und öffentlichen Orten eine Herberge.

Domenico Billari: Walking on the moon but on earth

Domenico Billari: Walking on the moon but on earth

Sara Rohner: Zeit - Fluss

Sara Rohner: Zeit - Fluss

Guadalupe Ruiz: I WANNA DIE IN SCOTLAND

Guadalupe Ruiz: I WANNA DIE IN SCOTLAND

Catherine Gfeller: Frictions

Catherine Gfeller: Frictions

Beat Lippert ist am 4. März zu Gast im Transitorischen Museum zu Pfyn

und präsentiert seine Arbeiten ‘Vehicule’ und ‘Ride’, die zu den Ausstellungen/Projekten Eternal Tour 08 in Rom und Eternal Tour 09 in Neuchatel entstanden sind (www.eternaltour.org). Beat Lippert interessiert sich für Objekte und welchen Status diese haben können, wenn sie versetzt werden, an einem anderen Ort, in einem anderen Kontext auftauchen: eine kannelierte korinthische Säule, ein architektonisches Element, in Genf nachgebaut, auf einem Auto nach Rom transportiert, umgeladen und mit einem Fahrrad nach Nettuno gezogen; die Fassade des Musée d’Art et d’Histoire in Neuchatel, deren Details sichtbar werden, weil Lippert mit der Kamera einem Kletterer folgt, der die Fassade erklimmt. Lippert berichtet über seine Arbeit in einem Interview mit einer Ziege und steht dem Publikum per Chat für Fragen zur Verfügung (www.beat-lippert.ch).


12. November 2010

20 Uhr

Pfyn und der Fall Roms 410 – was bleibt von einem Imperium?

Vortrag von Dr. Beat Näf, Historisches Seminar der Universität Zürich

Trotte Pfyn in Pfyn
Vor 1600 Jahren ist Rom gefallen. Alarich und seine Westgoten Alarichs nahmen die ewige Stadt ein und plünderten sie. Den Zeitgenossen stockte der Atem. Das Zentrum des Imperiums in den Händen der Barbaren!  Der Fall Roms gilt seither als drohendes Mahnmal für den Untergang mächtiger Reiche und Kulturen.

Der Vortrag gibt Antworten auf zwei Fragen: Was wissen wir über die damaligen Vorgänge in Rom und an der Peripherie des Römischen Reiches, so im heutigen Thurgau? Wie kommt es, dass von Rom trotz dieser Katastrophe so viel geblieben ist, so beispielsweise die eindrücklichen römischen Ruinen in Pfyn?

Der Zürcher Althistoriker Beat Näf ist ein Kenner der späten Geschichte Roms und stellt das berühmte Ereignis in neuem Lichte dar.


TMP in der Trotte

TMP in der Trotte

Auch im Jahr 2010 öffnete das Transitorische Museum vom 8. bis zum 15.8.2010 täglich von 14 bis 19 Uhr seine Pforten und zeigte neue Interviews mit Pfyner Bürgern, neu-digitalisierte Filme von Werner Herzog und Karl Neuenschwander, künstlerische Arbeiten von Rahel Müller, Richard Tisserand und Beat Lippert, sowie die römische Säule aus Pfyn und die Dokumentation des Säulentransports vom Museum für Archäologie in Frauenfeld in die Trotte.


Vernissage, Sonntag 8. August 2010, ab 11 Uhr30.6.2010 – 4.7.2010, Mi – Fr 14 – 18 Uhr, Sa u. So 11 – 16 Uhr
Ausstellung zum Berliner Kulturstipendium der Thurgauer Wirtschaft
Zecchinel Zentrum, Tägerwilen

14.5.2010 – 20.6.2010 “Ich bin ein Museum”, Kunstraum Winterthur

25.6.2010, 19.30 Uhr Filmabend mit Filmen aus Pfyn, Trotte Pfyn

29.6.2010, 18.30 Vernissage der Ausstellung zum Berliner Kulturstipendium der Thurgauer Wirtschaft, Zecchinel Zentrum Tägerwilen

An der Grenze der Geschichte(n)

Überlegungen zur Archäologie

Vortrag von Dr. Hansjörg Brem, Kantonsarchäologe
Freitag, 23. April 2010
19.30 Uhr

Trotte Pfyn, Pfyn

Wer erklärt hier wem was? ... Geschichten aus der Erde
Wer erklärt hier wem was? … Geschichten aus der Erde

Natürlich hat der Grenzort die Wahl des Titels beeinflusst – tatsächlich geht es aber nicht um die Grenzlage des Ortes Pfyn im 4. Jahrhundert nach Christus, sondern darum wie weit archäologische Quellen, also “alte Gegenstände oder Artefakte”, überhaupt Geschichte und Geschichten vermitteln können. Reizvolle Beispiele aus jüngster Zeit sind der ominöse Sarkophag aus Sankt Gallen oder auch die Pfahlbauer von Pfyn in der “Realität” der Grabung und im Experiment im Fernsehen. Wieviele Elemente braucht es, damit wir aus Gegenständen eine Geschichte (re-)konstruieren können? Und wie stark prägen gerade die Archäologinnen und Archäologen mit eigenen Vorstellungen Geschichtsbilder? Überlegungen die in einem Zeitgarten an der Grenze gut gemacht werden können…

museumstag0382

Das Transitorische Museum öffnet für eine Woche das digitale Archiv und zeigt Interviews und Filme aus dem Pfyner Leben in einer Installation in der Trotte Pfyn.

Vernissage:

Sonntag 2. August 2009, 11 Uhr

Öffnungszeiten:

2. bis 9. August 2009, 14 bis 20 Uhr

Am 17. Mai 2009 findet der internationale Museumstag statt und auch
das Transitorische Musem zu Pfyn beteiligt sich als Mitglied des VMS – AMS
mit einer Aktion.

von 11 bis 19 Uhr ist die neugestaltete Sammlung in der Trotte Pfyn geöffnet und
unter dem Titel:

Reisen ins Leben

zeigt das TMP eine Installation aus Interviews mit Pfyner Bürgern.

0142

VRT – TMP

16. Januar 2009 um 19.30 Uhr
Vernissage im Kunstraum Kreuzlingen mit Dominik Riedo Kulturminister der Schweiz.

13. Februar 2009 um 19 Uhr
Nocturne mit Yvonne Volkart, Kunsttheoretikerin HGK FHNW Aarau – Basel, Beat Näf, Professor am Historischen Seminar der Universität Zürich, Hans Peter Hutter, Professer am Institut für angewandte Informationstechnologie der ZHAW Winterthur
anschl. fakultatives Nachtessen mit Anmeldung (http://www.kunstraum-kreuzlingen.ch).

1. März 2009 ab 11 Uhr
Morgenkaffee mit Führung in der Trotte Pfyn in Pfyn

 

 

Zusammenarbeit mit dem Amt für Archäologie Thurgau

Bereits vor anderthalb Jahren vereinbarte zeitgarten.ch mit dem Amt für Archäologie die Präsentation der archäologischen Funde und Erkenntnisse in der Trotte Pfyn als Teil des Transitorischen Museums zu Pfyn in Zusammenarbeit neu zu gestalten. Die Vitrinen und Tafeln in der Trotte wurden nach dem Umbau der Primarschule eingerichtet und sind seither kaum verändert worden. Sie sind bei öffentlichen Anlässen, bei Führungen und für die Primarschule zugänglich, bilden allerdings lediglich einen kleinen Teil dessen ab, was in Pfyn an archäologischen Funden zu Tage gefördert wurde.

Die neue Präsentation wird vor allem aus drei mobilen Containern bestehen, die drei Zeitepochen zuzuordnen sind: Jungsteinzeit / Zeit der Pfahlbauer, die spätrömische Zeit des Kastells in Pfyn und das 19., 20. und 21. Jh.
Einerseits werden einige Funde in Vitrinen oder durch herausziehbare Schautafeln zu bewundern sein, andererseits werden in abschliessbaren Schubladen Beispiele archäologischer Funde gelagert werden, die bei Führungen oder gegebenen Anlässen heraus genommen und angefasst werden können, um Geschichte hautnah erlebbar zu machen. Der dritte Container (19.,20.,21.Jh.) wird eine Medienbibliothek, bestückt mit Beispielen aus dem Archiv von zeitgarten.ch sein, die einen Einblick in das Leben in jüngerer Vergangenheit gibt und die direkt auf Geräten im Container abgespielt werden kann.

Somit entsteht ein Museum, das mobil ist und transportiert werden kann, das sich temporär als Wunderkammer entfaltet und bei Gebrauch das Publikum zum direkten Kontakt mit Geschichte verführt.

Eröffnung und Buchvernissage “Ad Fines – das spätrömische Kastell von Pfyn”

8. November 2008

19 Uhr

Trotte Pfyn

Ansprachen:

Jacqueline Müller, Gemeindeammann

Dr. Hans Jörg Brem, Kantonsarchäologe

Mark Staff Brandl, Künstler und Kunsthistoriker

Musik: Arndt Rausch

Anschliessend: Apéro riche

0 Comments »

Noch keine Kommentare

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.5 License.
Transitorisches Museum zu Pfyn