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— museumpf on Oktober 24, 2008 at 17:23

Fundstelle des Monats – Site of the Month – Februar 2016

 

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Das Transitorische Museum zu Pfyn ist im Februar 2016 Fundstelle des Monats im Rahmen eines Projekts von ArcheoTourismus 2012 und ArcheoConcept. Entdecken Sie die unbekannte Vergangenheit der Schweiz durchs Jahr!

Freitag, 5. Februar 2016, 19.30 Uhr, Fundort Pfyn

Urs Leuzinger, Direktor des Museums für Archäologie und Ausstellungsverantwortlicher im Amt für Archäologie des Kantons Thurgau, hält einen reich bebilderten Vortrag über die spannende archäologische Vergangenheit Pfyns. Eintritt frei

Sonntag, 7. Februar 2016, 14.30 Uhr, Geschichte und Geschichten von Pfyn

Kommentierte Führung durch den Historischen Stationenweg zu Geschichte und Geschichten von Pfyn, dessen historischer Bogen sich von der Pfahlbauerzeit bis heute spannt. Die in einem Flyer und auf zehn Emailtafeln erwähnten Fakten werden anhand von Geschichten und Anekdoten ergänzt und dokumentieren die reichhaltige Kultur von Pfyn.

Sonntag, 14. Februar 2016, 14.30 Uhr, Geschichte und Geschichten von Pfyn

Gleiches Programm wie am Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 14. Februar 2016, 19.30 UhrOh Thurgau, du Heimat

Seit 2006 sammelt zeitgarten.ch Fotos, Filme, Texte uvm. zu Geschichten und Geschichte von Pfyn. Dazu gehört eine stattliche Sammlung an Filmdokumenten aus den 50er- bis 80er-Jahren, aus der eine Auswahl einen Einblick in das Dorfleben im letzten Jahrhundert geben wird. Eintritt frei, Kollekte

Sonntag, 21. Februar 2016, 14.30 Uhr,Geschichte und Geschichten von Pfyn

Gleiches Programm wie am Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 21. Februar 2016, 19.30 Uhr,Wochenschau

Das Duo Werner Herzog / Karl Neuenschwander, Mitglied des Filmclubs Frauenfeld, drehte in den 70er- und 80er-Jahren Super-8-Filme von und über Pfyn. Nebst einer Wochenschau kommt auch wieder eine Tolstoi-Verfilmung zur Aufführung. Eintritt frei, Kollekte

Sonntag, 28. Februar 2016, 14.30 Uhr,Geschichte und Geschichten von Pfyn

Gleiches Programm wie am Sonntag, 7. Februar 2016

Sonntag, 28. Februar 2016, 19.30 Uhr,Pfyn und Assyut (Ägypten)

Alex Meszmer und Reto Müller halten einen erstaunlichen Vortrag über Handwerk und Arbeit – so, wie es schon im Altertum praktiziert wurde und heute noch an beiden Orten zu finden ist. Alt und neu vermischen sich … Oder war es immer so? Eintritt frei

 

 ARBEIT


IMG_330366Herzliche Einladung ins Transitorische Museum zu Pfyn!

We cordially invite you to Transitory Museum at Pfyns summer week!

Sechs Pfyner Handwerks- und Agrarbetriebe haben sich bereit erklärt, ihre Arbeit während der Museumswoche vorzustellen. Zwei Vorträge entführen Sie nach Aegypten und Indonesien. Das Transitorische Museum lädt Sie herzlich zu einer Entdeckungsreise ein:

Six craft businesses and farmers agreed to give an introduction to their work during this years museums week. Two lectures will bring you to Indonesia and Egypt.

The Transitory Museum of Pfyn cordially invites you a journey of discovery:

Sonntag, 2. August 2015 um 19.30 Uhr

Alex Meszmer / Reto Müller: Das Transitorische Museum forscht in Aegypten

Montag, 3. August 2015 um 17.30 Uhr

Clemens Santschi: Sattlerei

Dienstag, 4. August 2015 um 17.30 Uhr

Christoph Meili, Obstbau

Mittwoch, 5. August 2015 um 17.30 Uhr

Markus Steinegger: Milchwirtschaft/Melkmaschine

Donnerstag, 6. August 2015 um 17.30 Uhr

Erich Schaffer: Soya – Anbau

Freitag, 7. August 2015 um 17.30 Uhr

Daniel Vetterli, Schmiede

Samstag, 8. August 2015 um 17.30 Uhr

Regula Braun, Hühnerzucht

Sonntag, 9. August 2015 um 17.30 Uhr

Anaj Meyerrose / Stephan Truninger: Banda und das Ende der Welt

Der Treffpunkt ist jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn in der Trotte (Pfyn).

anschliessend Apéro in der Trotte.

Für die Betriebsbesichtigungen bitten wir um Anmeldung, da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist.

Kontakt: zeitgarten.ch, Staedtli 7, 8505 Pfyn, 052/7701465, info@zeitgarten.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Pfyn!
We would be delighted to receive you as visitors in Pfyn!

Alex Meszmer & Reto Müller

Die Museumswoche ist Teil des Projekts Eine durchdachte Sammlung der Wissenschaften, Handwerke und Künste.

Das Projekt wird unterstützt durch:

Dr. Heinrich Mezger-Stiftung
Verein Kultur Pfyn
Jubiläumsstiftung der Thurgauer Kantonalbank
Kulturpool Regio Frauenfeld
Kulturförderung Appenzell Ausserrhoden
Kulturstiftung des Kantons Thurgau

 

PfynPostcard-Front

Herzliche Einladung zur performativen Enthüllung der Skulptur US1105 von Stefano W. Pasquini, geschaffen für die Demokratischen Kunstwochen des Transitorischen Museums im Rahmen von Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12.
Samstag 26. April 2014, 17 Uhr, Badi Pfyn (anschliessend Apéro)
Der Künstler und Frau Gemeindeamman Jacqueline Müller werden anwesend sein.
Im Foyer der Gemeinde Pfyn können noch bis zum 23. April 2014 Postkarten für die Zeitkapsel ausgefüllt werden.
Sie sind herzlich eingeladen, Gedanken für Pfyn im Jahr 2111 zu hinterlassen!

Veranstaltungen Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011 – 12

Demokratische Kunstwochen – democratic art weeks

Juni 2012 – Dezember 2012

10 Künstlerinnen und Künstler und Künstlerpaare erarbeiten Projekte mit der Pfyner Bevölkerung

20. – 30. Juni 2011: Fatma Hendawy Yehia, Alexandria, Egypt

4. – 8. Juli und 30. November – 3. Dezember 2011: Uta Weyrich und Eva Paulitsch, pw-projekte, Stuttgart, Deutschland

28. Juli – 7. August 2011: Ana Laura Lopez de la Torre, London, Great Britain

27. Juli – 7. August 2011/12: Stefano W. Pasquini, Bologna, Italia

3. – 7. Oktober 2011: kidswest/Meris Schüpbach, Bern, Schweiz

2012: Matthias Kuhn, Trogen AR, Schweiz

2012: Moritz Ebinger, Egmond aan Zee, Niederlande

2012: interpixel, Eva Maria Würth und Philippe Sablonier, Zürich, Schweiz

Einladungskarte siehe hier: Einladungskarte

 

Vernissage, Sonntag 29. April 2012, 16 Uhr, Trotte Pfyn

27. – 29. April 2012 Demokratische Kunst?

öffentliche Tagung in der Trotte Pfyn

Programm siehe hier:  Tagungsprogramm

Veranstaltungsreihe FORMING HISTORY

In Vorbereitung: COLUMNA AD FINEM MUNDI

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Demokratische Kunstwochen in der Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12

Demokratische Kunstwochen in der Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12

Spielsituation

 interpixel: GIK

 

Wollten Sie schon immer mal Ihre Macht ausspielen?

Dann laden wir Sie ein, mit uns in der Trotte Pfyn «Gartenzwerg im Kopf» zu spielen. Aber Achtung: In diesem Gesellschaftsspiel haben Frauen und Männer nicht dieselben Chancen. Und: eigennützige und skrupellose Charaktere kommen schneller voran. Auf den ersten Blick scheint es fast wie im echten Leben zu sein, wenn da nicht der Würfel entscheiden würde, ob Sie ein Mann oder eine Frau sind und wenn da nicht das Parlament der Mitspielenden wäre, das die Spielregeln ändern kann. Bilden Sie Pakte, tricksen Sie Ihre Mitspielerinnen und Mitspieler aus, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf! Sie haben es in der Hand, ob Sie eine Politik der eigennützigen Ziele oder eine Politik der gesellschaftlichen Verantwortung verfolgen.

Anzahl Spielende: 6 (auf Anfrage mehr)Dauer: 2 bis 3 StundenAnmeldung und weitere Termine für Gruppen, Vereine,Schulen vom 10. bis 18. November 2012 unterinfo@zeitgarten.ch oder 052 770 14 65.
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Ever dreamed of feeling powerful? Come to Pfyn andplay with us! We cordially invite you to play ‚Gartenzwerg im Kopf‘ (sth like gardendwarf in my head) in the Swiss Cultural Capital Pfyn. But beware: Men and women don’t have the same chances! and ruthless characters seemingly win, just like in real life! But then there are the dice that decide whether you are a man or a woman and there is the parliament of all players that can change rules. Make pacts, outwit your fellow players and let your fantasy lead you through this game! It is your decision whether to play for self-interest or social responsibility.dates
Saturday 10.11.2012, 7.30pm
Sunday 11.11.2012, 2.30pm

Friday 16.11.2012 8.30pm
Saturday 17.11.2012, 7.30pm
Sunday 18.11.2012, 2.30pm
Trotte PfynPlayers: 6 (there could be more, but please contact and ask)
duration: 2-3hContact and booking: info@zeitgarten.ch or +41527701465More dates available for groups, associations, schoolsMatthias Kuhn: Franz Anton Mesmer in Pfyn, VortragAnschliessend Brot & Wein
Freitag, 16. November 2012, 18.30 Uhr
Obere Gaststube, Gasthaus zur Krone, Pfyn

Das Gasthaus Krone in Pfyn
In den Jahren 1810 und 1811 kehrte der zu seiner Zeit berühmte Mediziner und Magnetiseur Franz Anton Mesmer am Ziel seiner ausgiebigen Fussmärsche von Frauenfeld her kommend drei mal in der Krone in Pfyn ein und liess es sich bei einem Glas Wein oder auch bei einem schönen Mahle wohl sein. Mesmer war nach Aufenthalten in Wien und Paris im Alter nach Frauenfeld gezogen, wo er etwa drei Jahre wohnhaft blieb, bevor er als alter Mann in die Gegend seiner Herkunft, an den Bodensee
zurückkehrte. Bei seinen Besuchen in der Krone lernte er am Wirtshaustisch den jungen Pfyner Johannes Hüblin kennen, der beeindruckt von den Erzählungen des berühmten «Herrn Doktor aus Frauenfeld» die Treffen in einigen wenigen erhaltenen Fragmenten schriftlich festhielt.
Der Vortrag «Franz Anton Mesmer in Pfyn» ist eine kleine Festrede, eine historische Einführung und eine fiktionale Erzählung, er ist eine Verarbeitung von Fakten im Sinne der
Geschichtsschreibung und gleichzeitig eine Ausbreitung von Mutmassungen im Sinne der Literatur.
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lecture / presentation / unveilingFriday 16.11.2012, 7.30pmThe famous doctor and magnetician Franz Anton Mesmer stopped three times at Gasthaus Krone (local pub named ‚crown‘) in Pfyn for wine and food during extended walks he made in the area of Frauenfeld in the years 1810 and 1811. He moved to Frauenfeld and lived there for three years to retire after he lived in Vienna and Paris and moved on to where he came from afterwards, to the lake of constance.
During his visits in Pfyn he learned to know a young local, Johannes Hueblin, who was quite impressed by the famous doctor’s stories and made notes that could be preserved in fragments.
The lecture ‚Franz Anton Mesmer in Pfyn‘ is an honorary speech, a historical presentation and a fictional story.

 

 

 

Jean Daniel Berclaz ist mit seinem Musée de Point de Vue zu Gast bei den Demokratischen Kunstwochen in Pfyn.

Jean Daniel Berclaz hat zwei besondere Aussichtspunkte für das Musée de Point de Vue in Pfyn ausgewählt.

An einem wird die Vernissage und am anderen die Finissage stattfinden:
mit einer grosse Tafel mit Essen (zubereitet von den Landfrauen Pfyn) und Trinken, um zusammen den Moment des Musée de Point de Vue zu erleben.

Die Vernissage des ‚Aussichtspunkt-Museums‘ findet am Donnerstag, 30. August 2012 um 20 Uhr statt.

Die Finissage des ‚Aussichtspunkt-Museums‘ findet am Sonntag, 2. September 2012 um 11 Uhr statt.

Da die Aussichtspunkte nicht ganz einfach zu erklären sind, ist der Treffpunkt für die Vernissage/Finissage Besucher vor der Trotte Pfyn.

30. August 2012

2. September 2012

 

 

COLUMNA AD FINEM MUNDI

Columna Ad Finem Mundi

 

Die nächsten 15 Tage entscheiden darüber, ob Pfyn – die «Kulturhauptstadt der Schweiz» mit einer antiken römischen Säule aus Rom das «Ende der Welt» in Pfyn markieren kann. Helft mit, diese Aktion zu verwirklichen!

 

 

Für «Columna Ad Finem Mundi» wird eine antike römische Säule aus Rom nach Pfyn transportiert und dort ausgestellt werden. Die Aktion war eigentlich bereits finanziert (Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Lotteriefonds).

 

Da die römischen Behörden jedoch auf einen Einzeltransport mit speziellen Auflagen bestehen, hat sich der Preis für den Transport plötzlich um ein Drittel des Gesamtbudgets erhöht und die Ausführung des Projekts steht in Frage!

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Aktion «Columna Ad Finem Mundi» stattfinden kann! Helfen Sie mit, dass Pfyn das «Ende der Welt» markieren kann!

Denn vielleicht ist Pfyn die letzte «Kulturhauptstadt der Schweiz»!

 

Spenden und zur Verwirklichung beitragen können Sie hier

 

 

Archiv, Museum, Kulturhauptstadt

 

Seit 2006 arbeiten Alex Meszmer und Reto Mueller an den Projekten zeitgarten.ch, einem digitalen Archiv und dem Transitorischen Museum zu Pfyn, einer lebendigen, sich dauernd verändernden Repräsentationsform des digitalen Archivs, das sich mit grundlegenden Fragen zu Geschichte und Geschichten, zu Kultur, Zeit, Sammlung und mit Überlegungen zu den Vermächtnissen unserer Kultur auseinandersetzt. Für die Jahre 2011 und 2012 konnten Meszmer und Müller das Label «Kulturhauptstadt der Schweiz» von dem Schriftsteller und Kulturminister AD Dominik Riedo übernehmen und haben Pfyn zur «Kulturhauptstadt der Schweiz» erklärt.

 

Pfyn – Ad Fines

 

AD FINES – «an der Grenze», der lateinische Name von Pfyn, bezeichnete das Grenzkastell zwischen den römischen Provinzen Gallien und Obergermanien. Als das Kastell ab 295 n. Chr. gebaut wurde, war das Römische Reich gezwungen, die Grenzen vom Limes, der quer durch Süddeutschland verlief, an die natürlichen Grenzen Rhein/Bodensee zu verlegen und dort eine neue Befestigungslinie aufzubauen. Die Nähe zu den Aussengrenzen des Imperiums und die dauernde Gefahr durch einfallende Barbaren bestimmten den Alltag.

 

Das Ende der Welt aus der Sicht von Rom

 

Wenn wir uns vorstellen, dass wir den Standort von AD FINES / Pfyn aus der Sicht eines römischen Bürgers im 4. Jahrhundert betrachten, dann scheint dieser Platz am Rande des Reiches vor allem absolut weit weg vom Zentrum, von der Metropole, von der Zivilisation gewesen zu sein. AD FINES lag am ENDE DER WELT. Da, wo die Gefahren lauerten und Menschen mit anderen Sitten, unverständlicher Sprache und rauem Gebaren, die täglich die Zivilisation bedrohten.

 

Weltuntergang 2012

 

Während AD FINES ein räumliches Ende der Welt darstellte, wird das Jahr 2012 als eine bestimmte Zahlenkonstellation des Maya-Kalenders vorgestellt, während dessen das Ende der Welt in ihrer bisherigen Form zeitlich definiert werden kann. Mit Columna Ad Finem Mundi möchten wir beide Vorstellungen verbinden und das Ende der Welt durch eine Aktion markieren.

 

Columna Ad Finem Mundi

 

Columna Ad Finem Mundi ist eine Aktion im Rahmen des Programms zu «Pfyn Kulturhauptstadt der Schweiz». Es its ein musealer Akt einer temporären Ausstellung, markiert die Distanz Metropole/Provinz, Zentrum und Ende der Welt in historischem Sinn, reflektiert apokalyptische Endzeitvisionen (2012) und generiert eine Form eines fokussierten Geschichtsakts, indem es eine grosse Anzahl von Menschen involviert, die zum Gelingen der Aktion beitragen.

 

Dankeschön

 

Als Dankeschön und Belohnung für die Unterstützung bieten wir Ihnen Sticker der Kulturhauptstadt, ein Postkartenset, T-Shirts, ein Multiple, eine Originalcollage von Meszmer Mueller sowie Nennungen auf der Webseite und dem Abspann der Dokumentation, einer Einladung zu einem wemakeit – Apéro in der Trotte Pfyn und einer Führung zu Geschichte und Geschichten der Kulturhauptstadt der Schweiz!

Das Kulturhauptstadtfest ist Geschichte!

 

Das Dorffest „Expo ad fines“ war der Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres 2012 und fand vom 6. – 8. Juli 2012 in Pfyn statt!

Ganz nach dem Motto „Wir alle sind Kultur“, gab es an den drei Festtagen kulturelle Leckerbissen jeder Geschmacksrichtung: die Festeröffnung mit Julius Cäsar (alias Thomas Götz), die Römerlegion beim Exerzieren, Kultur pur in der Trotte, das Temporäre Museum im Schulhaus Schloss oder den Noëmi Nadelmann Chor in der Kirche. Nicht zu vergessen die Vereinsbeizli, die Regio-Marktstände und die Präsentation unseres vielseitigen Gewerbes.

Leider ist es vorbei – denn noch nie war eine Kulturhauptstadt so nah.

Informationen zum Programm finden Sie hier

 

Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz für das Transitorische Museum zu Pfyn 2011

Für ihre Tätigkeit in der Kulturvermittlung zeichnet die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) acht Personen bzw. Personengruppen mit Förderpreisen aus. Die Preise werden 

am 9. November 2011 in der Lokremise in St.Gallen verliehen. 

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer internationalen Fachjury aus insgesamt

18 Nominationen ausgewählt. Die acht Förderpreise 2011 für Kulturvermittlung gehen an:

 

 Agathe Nisple, nominiert vom Kanton Appenzell Innerrhoden

 

 Alex Meszmer & Reto Müller, nominiert vom Kanton Thurgau

 

 Brigitte Kemmann, nominiert vom Kanton St. Gallen

 

 Büro – „Saiten“, nominiert vom Kanton St.Gallen

 

 „forum andere musik“, nominiert vom Kanton Thurgau

 

 Lisa & Richi Küttel, nominiert vom Kanton Appenzell Ausserrhoden

 

 Peter Stangel, nominiert vom Land Bayern

 

 Wilhelm Koch, nominiert vom Land Bayern

 

Die Förderpreise der IBK werden seit dem Jahr 1991 jährlich in wechselnden Sparten verliehen. Es können maximal acht Preise in der Höhe von jeweils 10.000 Schweizer Franken vergeben werden. Ausgezeichnet werden Personen oder Personengruppen mit herausragenden Leistungen im jeweiligen Kulturbereich. Verantwortlich für die Durchführung der Jurierung ist die Kommission Kultur der IBK. Durchgeführt wurde die diesjährige Jurierung vom Amt für Kultur des Kantons St. Gallen.

Jedes Mitgliedsland der IBK – Baden-Württemberg, Bayern, Liechtenstein, Vorarlberg, die Kantone St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich sowie Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden zusammen – konnte je zwei Nominationen vorschlagen. Die Nominierten müssen einen Bezug zum jeweiligen Kanton oder Bundesland aufweisen. Ebenso stellten die Mitgliedsländer je ein Jurymitglied, die Kantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden ein gemeinsames. 2

Der diesjährigen internationalen Fachjury gehörten an:

Brigitt Näpflin Dahinden, Museumspädagogin Kunstmuseum Thurgau, Dr. Heidi Eisenhut, Leiterin Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Dr. Ines Goldbach, Kuratorin Hallen für Neue Kunst Schaffhausen, Mag. Beat Grabherr, Leiter Museumspädagogik INATURA Dornbirn, Dr. Madeleine Herzog, Kulturbeauftragte der Stadt St. Gallen, Christa Linsenmaier-Wolf, Leiterin des Kulturamts Fellbach (Baden-Württemberg), Caroline Minjolle, Mitglied der Kantonalen Kulturförderkommission des Kantons Zürich, Elisabeth Stöckler, Geschäftsführerin der Kulturstiftung Liechtenstein, Alexander Warmbrunn, Kulturamtsleiter der Stadt Lindau, Katrin Meier, Leiterin Amt für Kultur des Kantons St. Gallen (Juryvorsitz)

Preisverleihung in St. Gallen 

Die Übergabe der Förderpreise findet im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 9. November 2011, 19 Uhr, in der Lokremise in St.Gallen statt.

 

 

7. – 14. August 2011

 

täglich 14 – 20.30 Uhr

 

Trotte Pfyn

 

Vom 7. bis zum 14. August täglich von 14 bis 20.30 Uhr findet die diesjährige Museumswoche im Transitorischen Museum zu Pfyn in der Trotte statt.

Das Transitorische Museum steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von ‚Pfyn – Kulturhauptstadt der Schweiz 2011-12’ und dem Motto ‚Fit für die Kulturhauptstadt’.

Die Künstlerinnen und Künstler der Demokratischen Kunstwochen stellen sich in kurzen Filmbeiträgen vor und erzählen, was sie in und mit Pfyn machen wollen und zeigen einen Einblick in die bereits laufenden Projekte. Ausserdem gibt es frisch digitalisierte Pfyn-Filme…

 

 

NEXTEX/visarteost und TMP präsentieren:

‘FINIS’

ein Videoparcours mit Arbeiten von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern in Pfyn TG

13. – 29.5.2011

Mo- Sa 14 bis 18 Uhr

Vernissage:

13.5. und 14.5. 2011

jeweils 17 -22 Uhr

Start: Trotte Pfyn

Mit:

Domenico Billari, Samuel Dématraz, Gerber/Bardill, Catherine Gfeller, Ana Göldin, Edith Hänggi, Tom Karrer, Katherine Oggier, Ursula Palla, Susanna Perin,
Sara Rohner, Guadalupe Ruiz, Anna Katharina Scheidegger, Ernst Thoma,
Olga Titus, Benjamin Valenza

Der Name Pfyn rührt her vom lateinischen «ad fines» – die Bezeichnung für das spätantike Grenzkastell zwischen zwei römischen Provinzen auf dessen Mauern die Häuser des Städtli gebaut wurden. Für einen Soldaten des römischen Reiches, der von Rom nach Pfyn abkommandiert wurde, mag «ad fines» aber auch die Versetzung an das Ende der Welt bedeutet haben, in die von Barbaren bedrohten kalten nördlichen Landesteile.

Als Ausgangspunkt für FINIS spannt sich so der Themenbogen vom Ende der Welt, zur Grenze, zum Traum, zu Natur und Landschaft, zum Übergang, anderen Welten und Wirklichkeiten, bis hin zum Buchende und Filmabspann.

Wir haben zehn Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Regionen der Schweiz – Katharina Ammann, Barnaby Drabble, Jean Paul Felley, Klaus Hersche, Sybille Omlin, Fabrice Petignat, Chris Regn, Daniel Suter, Walter Tschopp und Annelies Zewz – gebeten uns jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler zu nennen, die eine Videoarbeit zum Themenspektrum der Ausstellung beitragen könnten und diese um einen Beitrag angefragt.

Für zwei Wochen finden die künstlerischen Arbeiten von 16 Schweizer Künstlerinnen und Künstlern bei Pfyner Bürgerinnen und Bürgern, in Geschäften und öffentlichen Orten eine Herberge.

Domenico Billari: Walking on the moon but on earth

Domenico Billari: Walking on the moon but on earth

Sara Rohner: Zeit - Fluss

Sara Rohner: Zeit – Fluss

Guadalupe Ruiz: I WANNA DIE IN SCOTLAND

Guadalupe Ruiz: I WANNA DIE IN SCOTLAND

Catherine Gfeller: Frictions

Catherine Gfeller: Frictions

Beat Lippert ist am 4. März zu Gast im Transitorischen Museum zu Pfyn

und präsentiert seine Arbeiten ‘Vehicule’ und ‘Ride’, die zu den Ausstellungen/Projekten Eternal Tour 08 in Rom und Eternal Tour 09 in Neuchatel entstanden sind (www.eternaltour.org). Beat Lippert interessiert sich für Objekte und welchen Status diese haben können, wenn sie versetzt werden, an einem anderen Ort, in einem anderen Kontext auftauchen: eine kannelierte korinthische Säule, ein architektonisches Element, in Genf nachgebaut, auf einem Auto nach Rom transportiert, umgeladen und mit einem Fahrrad nach Nettuno gezogen; die Fassade des Musée d’Art et d’Histoire in Neuchatel, deren Details sichtbar werden, weil Lippert mit der Kamera einem Kletterer folgt, der die Fassade erklimmt. Lippert berichtet über seine Arbeit in einem Interview mit einer Ziege und steht dem Publikum per Chat für Fragen zur Verfügung (www.beat-lippert.ch).


12. November 2010

20 Uhr

Pfyn und der Fall Roms 410 – was bleibt von einem Imperium?

Vortrag von Dr. Beat Näf, Historisches Seminar der Universität Zürich

Trotte Pfyn in Pfyn
Vor 1600 Jahren ist Rom gefallen. Alarich und seine Westgoten Alarichs nahmen die ewige Stadt ein und plünderten sie. Den Zeitgenossen stockte der Atem. Das Zentrum des Imperiums in den Händen der Barbaren!  Der Fall Roms gilt seither als drohendes Mahnmal für den Untergang mächtiger Reiche und Kulturen.

Der Vortrag gibt Antworten auf zwei Fragen: Was wissen wir über die damaligen Vorgänge in Rom und an der Peripherie des Römischen Reiches, so im heutigen Thurgau? Wie kommt es, dass von Rom trotz dieser Katastrophe so viel geblieben ist, so beispielsweise die eindrücklichen römischen Ruinen in Pfyn?

Der Zürcher Althistoriker Beat Näf ist ein Kenner der späten Geschichte Roms und stellt das berühmte Ereignis in neuem Lichte dar.


TMP in der Trotte

TMP in der Trotte

Auch im Jahr 2010 öffnete das Transitorische Museum vom 8. bis zum 15.8.2010 täglich von 14 bis 19 Uhr seine Pforten und zeigte neue Interviews mit Pfyner Bürgern, neu-digitalisierte Filme von Werner Herzog und Karl Neuenschwander, künstlerische Arbeiten von Rahel Müller, Richard Tisserand und Beat Lippert, sowie die römische Säule aus Pfyn und die Dokumentation des Säulentransports vom Museum für Archäologie in Frauenfeld in die Trotte.


Vernissage, Sonntag 8. August 2010, ab 11 Uhr30.6.2010 – 4.7.2010, Mi – Fr 14 – 18 Uhr, Sa u. So 11 – 16 Uhr
Ausstellung zum Berliner Kulturstipendium der Thurgauer Wirtschaft
Zecchinel Zentrum, Tägerwilen

14.5.2010 – 20.6.2010 „Ich bin ein Museum“, Kunstraum Winterthur

25.6.2010, 19.30 Uhr Filmabend mit Filmen aus Pfyn, Trotte Pfyn

29.6.2010, 18.30 Vernissage der Ausstellung zum Berliner Kulturstipendium der Thurgauer Wirtschaft, Zecchinel Zentrum Tägerwilen

An der Grenze der Geschichte(n)

Überlegungen zur Archäologie

Vortrag von Dr. Hansjörg Brem, Kantonsarchäologe
Freitag, 23. April 2010
19.30 Uhr

Trotte Pfyn, Pfyn

Wer erklärt hier wem was? ... Geschichten aus der Erde

Wer erklärt hier wem was? … Geschichten aus der Erde

Natürlich hat der Grenzort die Wahl des Titels beeinflusst – tatsächlich geht es aber nicht um die Grenzlage des Ortes Pfyn im 4. Jahrhundert nach Christus, sondern darum wie weit archäologische Quellen, also „alte Gegenstände oder Artefakte“, überhaupt Geschichte und Geschichten vermitteln können. Reizvolle Beispiele aus jüngster Zeit sind der ominöse Sarkophag aus Sankt Gallen oder auch die Pfahlbauer von Pfyn in der „Realität“ der Grabung und im Experiment im Fernsehen. Wieviele Elemente braucht es, damit wir aus Gegenständen eine Geschichte (re-)konstruieren können? Und wie stark prägen gerade die Archäologinnen und Archäologen mit eigenen Vorstellungen Geschichtsbilder? Überlegungen die in einem Zeitgarten an der Grenze gut gemacht werden können…

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Das Transitorische Museum öffnet für eine Woche das digitale Archiv und zeigt Interviews und Filme aus dem Pfyner Leben in einer Installation in der Trotte Pfyn.

Vernissage:

Sonntag 2. August 2009, 11 Uhr

Öffnungszeiten:

2. bis 9. August 2009, 14 bis 20 Uhr

Am 17. Mai 2009 findet der internationale Museumstag statt und auch
das Transitorische Musem zu Pfyn beteiligt sich als Mitglied des VMS – AMS
mit einer Aktion.

von 11 bis 19 Uhr ist die neugestaltete Sammlung in der Trotte Pfyn geöffnet und
unter dem Titel:

Reisen ins Leben

zeigt das TMP eine Installation aus Interviews mit Pfyner Bürgern.

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VRT – TMP

16. Januar 2009 um 19.30 Uhr
Vernissage im Kunstraum Kreuzlingen mit Dominik Riedo Kulturminister der Schweiz.

13. Februar 2009 um 19 Uhr
Nocturne mit Yvonne Volkart, Kunsttheoretikerin HGK FHNW Aarau – Basel, Beat Näf, Professor am Historischen Seminar der Universität Zürich, Hans Peter Hutter, Professer am Institut für angewandte Informationstechnologie der ZHAW Winterthur
anschl. fakultatives Nachtessen mit Anmeldung (http://www.kunstraum-kreuzlingen.ch).

1. März 2009 ab 11 Uhr
Morgenkaffee mit Führung in der Trotte Pfyn in Pfyn

 

 

Zusammenarbeit mit dem Amt für Archäologie Thurgau

Bereits vor anderthalb Jahren vereinbarte zeitgarten.ch mit dem Amt für Archäologie die Präsentation der archäologischen Funde und Erkenntnisse in der Trotte Pfyn als Teil des Transitorischen Museums zu Pfyn in Zusammenarbeit neu zu gestalten. Die Vitrinen und Tafeln in der Trotte wurden nach dem Umbau der Primarschule eingerichtet und sind seither kaum verändert worden. Sie sind bei öffentlichen Anlässen, bei Führungen und für die Primarschule zugänglich, bilden allerdings lediglich einen kleinen Teil dessen ab, was in Pfyn an archäologischen Funden zu Tage gefördert wurde.

Die neue Präsentation wird vor allem aus drei mobilen Containern bestehen, die drei Zeitepochen zuzuordnen sind: Jungsteinzeit / Zeit der Pfahlbauer, die spätrömische Zeit des Kastells in Pfyn und das 19., 20. und 21. Jh.
Einerseits werden einige Funde in Vitrinen oder durch herausziehbare Schautafeln zu bewundern sein, andererseits werden in abschliessbaren Schubladen Beispiele archäologischer Funde gelagert werden, die bei Führungen oder gegebenen Anlässen heraus genommen und angefasst werden können, um Geschichte hautnah erlebbar zu machen. Der dritte Container (19.,20.,21.Jh.) wird eine Medienbibliothek, bestückt mit Beispielen aus dem Archiv von zeitgarten.ch sein, die einen Einblick in das Leben in jüngerer Vergangenheit gibt und die direkt auf Geräten im Container abgespielt werden kann.

Somit entsteht ein Museum, das mobil ist und transportiert werden kann, das sich temporär als Wunderkammer entfaltet und bei Gebrauch das Publikum zum direkten Kontakt mit Geschichte verführt.

Eröffnung und Buchvernissage „Ad Fines – das spätrömische Kastell von Pfyn“

8. November 2008

19 Uhr

Trotte Pfyn

Ansprachen:

Jacqueline Müller, Gemeindeammann

Dr. Hans Jörg Brem, Kantonsarchäologe

Mark Staff Brandl, Künstler und Kunsthistoriker

Musik: Arndt Rausch

Anschliessend: Apéro riche

1 Kommentar »

  1. Der Untergang des römischen Reiches ist keinesfalls mit dem Fall Roms und Allerich gleichzusetzen. Die Gründe sind vielfältig und sicher durch die jahrtausenddauernden Voelkerwanderungen zu erklären. Auf jedenfalls ist es mussing die Auflösung des Imperiums bei Allerich oder später beim Fall von Konstantinopel festzumachen, weil sehr viele römische Errungenschaften zB. Medizin, Rechtswesen, Ingenieurskunst bis in die heutige Zeit reichen. Rom lebt… In unseren Kulturen weiter!

    Comment by Joachim Wiedemann — 31. Juli 2016 @ 15:32

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Transitorisches Museum zu Pfyn